Urlaub mit dem Wohnmobil: Mit diesen Kostenpunkten müssen Sie rechnen

Komfort, Freiheit und Flexibilität: Der Urlaub mit dem Wohnmobil bietet viele Vorzüge. Bei allem Enthusiasmus unterschätzen nicht wenige Camper die auf sie zukommenden Kosten, die mit einem Wohnmobil verbunden sind. Die Ferienwohnung auf vier Rädern zu mieten, anstatt zu kaufen, stellt dabei nicht für jeden eine Lösung dar. Schließlich werden auch auf diese Weise wöchentlich um die 1.000€ fällig, wenn Sie mit Ihrer Familie während der Hauptsaison im Wohnmobil urlauben möchten. Ob gemietet oder gekauft: Die Anschaffung des Fahrzeugs ist ein bedeutender Posten Ihrer Urlaubsausgaben. Hinzukommen fixe und variable Kosten.

Das Wohnmobil: Unverzichtbare Investition vor „dem ersten Mal“

Am Kauf beziehungsweise Anmieten eines Wohnmobils führt kein Weg vorbei, wenn Sie während Ihrer Ferien stets flexibel bleiben und Ihr Wohnzimmer immer bei sich haben möchten. Vielen Urlaubern stellt sich die Frage, ob sie den Caravan für die Urlaubszeit mieten oder gleich kaufen sollen. Der langfristige Erwerb bietet sich insbesondere dann an, wenn die anstehende Reise mit dem Wohnwagen nicht die letzte bleibt. Das Anmieten eines Wohnmobils ist immer dann die bessere Wahl, wenn der Campingurlaub eine einmalige Sache bleibt oder die finanziellen Voraussetzungen nicht gegeben sind. Experimente sollten Sie nicht eingehen und stattdessen das Wohnmobil sicher finanzieren.

Diese fixen Kosten kommen auf Sie zu

Einige Ausgaben können Sie bereits im Vorfeld – bevor Sie auch nur einen einzigen Kilometer mit dem Wohnmobil zurücklegen – in Ihre Aufstellung aufnehmen und teilweise sogar bezahlen. Besonders einfach fällt die Rechnung aus, wenn Sie die gesamte Urlaubszeit auf ein und demselben Campingplatz genießen. Schnell und unkompliziert recherchieren Sie vor der Reise die Campingplatzgebühren. Multiplizieren Sie die Ausgaben pro Nacht mit der Anzahl der Tage. Vergessen Sie nicht die Ausgaben für das Benzin sowie für die Nutzung von Straßen in anderen Ländern. Verschaffen Sie sich daher rechtzeitig einen Überblick über die Mautkosten in Europa.

Behalten Sie die variablen Kosten im Blick

Ob Sie nun in der deutschen Heimat urlauben, in Norwegen campen oder anderswo die Natur mit Ihrem Wohnmobil erkunden: Es kommen immer Kosten auf Sie zu, die Sie im Vorhinein nicht fest kalkulieren können. All-inclusive wie im Hotel fehlt Ihnen in Ihrem Caravan natürlich, weshalb Sie sich selbst versorgen müssen. Neben den Lebensmitteln planen Sie gegebenenfalls Ausgaben für Freizeitaktivitäten ein: Gerade, wenn Sie Kinder dabei haben, ist nichts langweiliger als das eintönige Hausen im Wohnwagen. Es empfiehlt sich, stets ein bisschen mehr einzukalkulieren. 100,00 € pro Reisenden als Reserve sollten genügen, um bei Krankheiten oder anderen unerwarteten Störfaktoren reagieren zu können.

Wohnmobil kaufen oder mieten?

Der Kauf eines Wohnmobils rechnet sich bereits nach einigen Urlaubswochen, während sich das Anmieten insbesondere bei kostspieligen Kurzurlauben nicht rentiert. Die laufenden Kosten fallen bei beiden Varianten hoch aus. Vor allem rund um den Kauf und die Pflege sollten Sie aufgrund von Versicherungen, TÜV und Reparaturen entsprechend großzügig kalkulieren. Legen Sie großen Wert auf eine individuelle Ausstattung des Wohnmobils mit sämtlichen Annehmlichkeiten, fahren Sie mit einem eigenen Caravan buchstäblich besser. Die Einrichtung gemieteter Wohnmobile erfüllt nicht immer Ihre Anforderungen.

Kurzum: Fahren Sie zukünftig häufiger mit dem Caravan in den Urlaub, haben Sie finanzielle Reserven und ist Ihnen die Ausstattung besonders wichtig, bietet sich der Wohnmobilkauf an.

Ersteller: Snoopy verfasst am: 04.10.2018

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