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Auf dieser Seite tragen wir Informationen zusammen, die jeder Camper früher oder später benötigt.
Die Rechnung ist einfach: Zulässiges Gesamtgewicht (bei gleichmäßiger Achsverteilung) durch Anzahl der Räder teilen und den nächst höheren Wert der so erhaltene Anzahl Kilo in der Tabelle suchen.
Beispiel:
Ein einachsiger Wohnwagen mit zulässiger Gesamtmasse von 1480 kg.Eine Achse = 2 Räder1480 kg / 2 = 740 kg740 kg gibt es nicht, also bei 750 kg nachsehenErgebnis: Der Index muss mindestens 98 sein.Achtung: Im Zweifelsfall bitte den Fachhändler fragen oder in den Fahrzeugpapieren nachlesen. Es kann sich durch unterschiedliche Verteilung der Masse/Gewicht ein anderer Index ergeben bzw. vorgeschrieben sein.
Übersicht der Tragfähigkeitsindizes von 450 bis 2000 kg:
| Lastindex Tragfähigkeitsindex | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 |
| Tragfähigkeit in kg | 450 | 462 | 475 | 487 | 500 | 515 | 530 | 545 | 560 | 580 |
| Lastindex Tragfähigkeitsindex | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 |
| Tragfähigkeit in kg | 600 | 615 | 630 | 650 | 670 | 690 | 710 | 730 | 750 | 775 |
| Lastindex Tragfähigkeitsindex | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 |
| Tragfähigkeit in kg | 800 | 825 | 850 | 875 | 900 | 925 | 950 | 975 | 1000 | 1030 |
| Lastindex Tragfähigkeitsindex | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 |
| Tragfähigkeit in kg | 1060 | 1090 | 1120 | 1150 | 1180 | 1215 | 1250 | 1285 | 1320 | 1360 |
| Lastindex Tragfähigkeitsindex | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 |
| Tragfähigkeit in kg | 1400 | 1450 | 1500 | 1550 | 1600 | 1650 | 1700 | 1750 | 1800 | 1850 |
| Lastindex Tragfähigkeitsindex | 130 | 131 | 132 | |||||||
| Tragfähigkeit in kg | 1900 | 1950 | 2000 |
wecamp-Tipp: Verwenden Sie für Ihre Reifen immer Ventile aus Metall, da sich gerade beim Wohnmobil aufgrund der hohen Belastung von (Innen-)Druck und Fliehkraft Gummiventile verbiegen können und so an einigen Stellen Risse im Material auftreten können, die zu Reifendruckverlust führen kann.
| Belegung 13-polig |
Belegung 7-poli |
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Die Belegungen:
| Pin | Bezeichnung | Belegung 7 | Belegung 13 | Q7 | Q13 |
| 1 | L | Blinker links | Blinker links | 1,5 mm² | 1,5 mm² |
| 2 | 54g | zusätzliche Anlagen | Nebelschlußleuchte | 1,5 - 2,5 mm² | 1,5 mm² |
| 3 | 31 | Masse |
Masse für Kontakte 1 - 8 |
1,5 - 2,5 mm² | 2,5 mm² |
| 4 | R | Blinker rechts | Blinker rechts | 1,5 mm² | 1,5 mm² |
| 5 | 58r | Leuchten rechts | Schluss-Leuchten rechts | 1,5 mm² | 1,5 mm² |
| 6 | 54 | Bremsleuchten | Bremslicht | 1,5 mm² | 1,5 mm² |
| 7 | 58l | Leuchten links | Schluss-Leuchten links | 1,5 mm² | 1,5 mm² |
| 8 | Rückfahrleuchte | 1,5 mm² | |||
| 9 | Stromversorgung Dauerplus Klemme 30 | 2,5 mm² | |||
| 10 | Plus Ladeleitung Anhängerbatterie | 2,5 mm² | |||
| 11 | Masse für Pin 10 | ||||
| 12 | Anhängererkennung: im Stecker ist Kontakt 12 mit 3 verbunden und meldet dem Zugfahrzeug, ob ein Anhänger angeschlossen ist | ||||
| 13 | Masse für Kontakte 9 | 2,5 mm² |
Gestänge:
Stahl: sehr hohe Tragkraft, aber schwer - wenig nachgiebig - gut kombinierbar - evtl. rostendZeltbahn:
Früher hatte man immer Gewebe mit Gummi-Beschichtung. Heute werden meistens Gewebe aus Nylon oder Polyester verwendet. Diese sind aber nicht wasserdicht. Erst durch die Beschichtung mit PU, Silikon oder PVC wird die Zelthaut wasserdicht. Die einzelnen Zeltbahnen werden miteinander vernäht oder verklebt und zusätzlich abgedichtet und versiegelt. Silikonbeschichtete Zelte gelten als wesentlich reißfester, UV-beständiger und langlebiger. Die neueren Zelte haben oft ein Gewebegemisch. Diese sind dann besonders strapazierfähig, feuchtigkeitsregulierend, lange farbecht und trotzdem sehr dicht.
Die "Dichtigkeit" wird in mm Wassersäule angegeben. Ab 1500 mm Wassersäule gilt ein Zelt als wasserdicht nach DIN. Wenn man also ein Rohr auf das Zelt stellen würde, so geht das Wasser nicht durch den Stoff, solange die Füllhöhe von 1,5 Meter nicht überschritten wird.
In Deutschland existiert seit ewigen Zeiten die gute alte Stahl-Gasflasche. Doch auch einige Neuentwicklungen drängen in den Markt. Gasflaschen aus Aluminium haben sich bereits bei denjenigen Campern etabliert, die das hohe Gewicht des Stahls scheuen. Aluminiumflaschen von z.B. Alugas sind sehr viel leichter (bei 11 kg Gasflaschen 5,5kg Leergewicht) als Stahl (ca. 13kg Leergewicht). Aber auch Kunststoffgasflaschen wollen den Markt erobern. Es gibt hier Hersteller, wie BP, der die BPino anbieten. Diese sind aus Kunststoff und ebenfalls so leicht wie Alu. Allerdings ist die Bauart ein wenig anders, sodaß die Füllmenge nur 10 kg beträgt. Das macht jedoch den Abfüllern das automatische Befüllen unmöglich. Einen Vorteil verspricht allerdings eine neue Kunstoffvariante: Laut Hersteller Globalgas ermöglicht das transparente GfK-Material , den Füllstand von aussen zu erkennen.
Ja, man darf leere und auch volle Gasflaschen mit einem normalen PKW transportieren. Beispielsweise für den Transport zum Gashändler und zurück. Wichtig ist hierbei die sichere Unterbringung. Idealerweise verzurrt man sie im Kofferraum. Die Schutzkappe muß dabei immer aufgesetzt sein.
In Deutschland existiert eine Ausnahmeverordnung zur StVO, die die Tempo 100-Erlaubnis regelt. Das bedeutet, man kann mit seinem Wohnwagen 100 km/h auf Bundesautobahnen und Kraftfahrstraßen fahren, wenn man einige Punkte beachtet. Hier beziehen wir uns auf die 9. Ausnahmeverordnung.
Personenkraftwagen, mehrspurige Kraftfahrzeuge (mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 t) und Busse bis 3,5 t mit Tempo 100 km/h Zulassung (gemäß §18 Abs. 5 Nr. 3 StVO)
Es muss mit ABS ausgestattet sein.
Die Reifen dürfen nicht älter als 6 Jahre sein und mindestens den Geschwindigkeitsindex L (120km/h) haben.
Er muss hydraulische Stoßdämpfer und eine Antischlinger-Kupplung haben.
Beispiel: Winterhoff oder ALKO
Er muss generell für Tempo 100 geeignet (Fahrzeugpapiere) sein.
Es muss hinten eine gesiegelte Tempo-100-Plakette angebracht sein.
Bei Wohnanhängern mit Auflaufbremse darf die zulässige Gesamtmasse des Caravans nicht höher sein als die Leermasse des PKW. Die eingetragene maximale Anhängelast ist hier jedoch die Grenze.
Beispiel1: Wohnwagen max. zul. Gesamtgewicht: 1500 kg Zugfahrzeug Leergewicht: 1400 kg Maximale Anhängelast: 1400 kg Fazit: keine Zulassung für Tempo 100Die maximale Stützlast (die kleinere von PKW und Caravan) muss ausgenutzt werden.
Beispiel 1: Stützlast PKW 75 kg Stützlaste Caravan 100 kg -> 75 kg Stützlaste verwenden Beispiel 2: Stützlast PKW 75 kg Stützlaste Caravan 50 kg -> 50 kg Stützlaste verwendenMan kann, wenn man diese Richtlinien befolgt, zwischen verschiedenen Caravanen und Zugfahrzeugen wechseln. Die Regelung gilt also nicht nur für ein bestimmtes Gespann.
Beispiel: Man besitzt zwei PKW, die beide die Voraussetzungen erfüllen. Man kann also ohne Weiteres zwischen beden Zugfahrzeugen wechseln und 100 km/h fahren.Ideal ist es, wenn man einen Wohnwagen besitzt, der bereits alle Voraussetzungen erfüllt. Wenn nicht:
- Schlingerkupplung z.B. Alko ca. 240€
- neue Reifen ca. 200€ (für zwei Reifen)
In jedem Fall werden allerdings folgende Kosten anfallen:
- Gutachten von TÜV oder Dekra: 39€ bzw. 46€
- Zulassungsstelle oder Straßenverkehrsamt: 23,50 € für die Umschreibung der Fahrzeugpapiere (evtl. bekommt man neue Papiere)
Hinweis vom Autor: Wenn man bedenkt, was eine Geschwindigkeitsüberschreitung kostet, ist das echt ok.
Anfang der 1920er Jahre kam durch die verbesserte Wirtschaftslage zu dem Bedürfnis in der Bevölkerung, auch einmal Urlaub zu machen. Dabei lag es nahe, sich in der freien Natur zu erholen. Koste durfte es natürlich auch nicht viel. Das camping als Bewegung machte sich breit. Hierzu wurden einfache Zelte verwendet. Auch die Camping-Utensilien waren recht einfach und zweckdienlich. Nach dem 2. Weltkrieg setzt sich dieser Trend fort. Erst in den 60er Jahren entstand die Campingindustrie.
Bereits 100 Jahre zuvor hatte man in England eine Art Wohnwagen erfunden. Zigeunerwagen (die es noch früher gab) waren hier wohl das Vorbild. 1931 erfand der deutsche Reisende Arist Dethleffs nach Anregung seiner Frau den ersten Wohnanhänger, das Wohnauto. Dieses Gefährt wurde so oft nachgefrat, daß Dethleffs ein Unternehmen gründete (Marke existiert heute noch) und die erste Serienproduktion begann.
Heute ist camping oft nicht mehr die günstige Alternative zum Hotel oder einer Pension. Allein für die Anschaffung eines Wohnwagens oder gar eines Wohnmobils kann man sehr lange in ein Hotel fahren.
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