Welches Fernglas das richtige zum Wandern ist

Bei der Wahl des richtigen Fernglases zum Wandern spielen einige Kriterien die wichtige Rolle. Worauf man beim Kaufen eines solchen Fernglases achten soll, erfahren Sie in diesem Artikel.

FernglasDer Objektivdurchmesser ist bei der Wahl entscheidend

Ob ein Fernglas für eine Wanderung gut oder schlecht geeignet ist, entscheidet vor allem der Durchmesser des Objektivs. Er bestimmt die Lichtstärke des Fernglases, allerdings erhöht er auch sein Gewicht. Ferngläser, die ein Objektiv von 42 Millimeter Durchmesser und mehr aufweisen, sind in erster Linie für die Dämmerung oder als Nachtsichtgerät geeignet. Diese recht hohe Lichtstärke ist für Outdoor-Ferngläser nicht notwendig. Außerdem spielt das ziemlich hohe Gewicht bei einer Wanderung auch eine wichtige Rolle. Deswegen sind Ferngläser mit einem Objektivdurchmesser zwischen 25 und 42 Millimeter die beste Wahl im Outdoor-Bereich. Die ziemlich hohe Lichtleistung solcher Ferngläser bewirkt, dass sie auch bei Urlaubsreisen gerne mitgenommen werden. Damit kann man sogar an lauen Sommerabenden oder bei romantischen Sonnenuntergängen eine sehr gute und helle Fernsicht erreichen. Diese Ferngläser sind dank ihrer Bauform schwerer und robuster und eignen sich deswegen hervorragend als Outdoor-Equipment bei Wanderungen und Trekking-Touren. Für alle Wanderungsbegeisterten heißt es in diesem Fall: Ferngläser einpacken und am Zielort die Aussichten genießen.

Worauf es bei den Vergrößerungsmöglichkeiten ankommt

Es ist falsch zu glauben, dass eine höhere Vergrößerung besser ist oder sogar zu besserer Qualität des Fernglases oder Bildes beiträgt. Für Wanderungen oder für den Einsatz im Urlaub empfiehlt es sich Ferngläser mit einer Vergrößerung von 8x10 zu kaufen. Diese Empfehlung ist leicht zu rechtfertigen: Niemand kann ein Fernglas halten, ohne dabei die Hand zu 100 Prozent ruhig zu halten. Die natürliche Unruhe der Hand überträgt sich auf das beobachtete Bild. Je größer die Fernglasvergrößerung, desto mehr Bildunruhe wird geboten, was auch das Seherlebnis erheblich reduziert.

Die Prismen-Auswahl bei den Wander-Ferngläsern

Den Wanderbegeisterten stehen beim Kauf eines Fernglases folgende Prismen-Systeme zur Verfügung:

  • Dachkant-Prismen: Sie werden vor allem deswegen bevorzugt, weil sie kompakt sind und eine leichte Bauart bieten.
  • Porro-Prismen: Viel weniger aufwendig bei der Herstellung, was sie bei dem Preis unschlagbar macht. Das heißt aber nicht, dass sie deswegen minderer Qualität sind. Diese Bauform bringt Vorteile bei der Lichtstärke mit, das Sehfeld bleibt dabei aber geringer als bei anderen Bauarten.

Darüber hinaus spielen bei der Wahl des richtigen Fernglases folgende Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Material- und Glasqualität
  • die Art der Feldstecher-Prismen und Linsensysteme, die zum Einsatz kommen
  • Optikbeschichtung („coating“)
  • die Qualität der Verarbeitung
  • Zubehör (Putztuch, Trageriemen, Tasche und andere) Für welches Fernglas man sich letztendlich entscheidet, bleibt den persönlichen Bedürfnissen und dem Geschmack überlassen.

Ersteller: abes verfasst am: 09.12.2013

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