Mit dem Wohnmobil durch Kanada – So finden Sie die besten Campingplätze

Es ist für viele ein Traum: Einmal mit dem Wohnmobil durch Kanada fahren, frei von allen Zwängen sein, einfach dort bleiben, wo es einem am besten gefällt. Natürlich erfordert eine solche Tour vorab einige Planung, doch sind Sie erst einmal unterwegs, werden Sie verzaubert sein von den herrlichen Rocky Mountains, von der atemberaubenden Natur und den wunderschönen Nationalparks – und auch die kanadischen Campingplätze haben einiges zu bieten.

Die besten Tipps zum Camping in Kanada

Sie haben sich, zum Beispiel bei www.cu-camper.com, ein Wohnmobil für einen Roadtrip durch Kanada gemietet und denken, jetzt kann es einfach losgehen?

Fast richtig!

Eine Reservierung auf kanadischen Campingplätzen ist in der Regel nicht erforderlich – außer natürlich bei den großen Touristenattraktionen wie den Nationalparks. Das ist praktisch, da Sie sich sicher nicht für jede Nacht im Voraus festlegen wollen und manche Orte Sie vielleicht besonders zum Verweilen einladen. Möchten Sie jedoch auf Nummer sicher gehen, sollten Sie von unterwegs einige Tage vorher telefonisch anfragen, ob noch ein Stellplatz frei ist.

Überraschend großzügig: staatliche Campingplätze

Generell sind kanadische Campingplätze deutlich großzügiger angelegt als die deutschen. Häufig haben Sie sogar ein ganzes Areal für sich, auf dem Ihnen auch das eventuell ungewohnte Rangieren mit dem Wohnmobil keine Probleme machen wird. Meistens sind die einzelnen Stellplätze sogar mit Picknicktischen, einer Feuerstelle und einem Grillrost ausgestattet. In Sachen Komfort gibt es jedoch einige Unterschiede zwischen staatlichen und privaten Campingplätzen. Staatliche Campingplätze zeichnen sich häufig durch ihre unglaubliche Weite aus. Zudem sind sie auch deutlich billiger als private Campingplätze. Allerdings ist es gut möglich, dass ein staatlicher Platz saisonal geschlossen ist, auch mit sanitären Einrichtungen können Sie nicht immer rechnen. Die Bezahlung für staatliche Stellplätze erfolgt meist nach einem speziellen System. Im sogenannten „Self-Registration-Verfahren“ tragen Sie Ihre Daten selbst in ein Formular ein und entrichten die Gebühr mit einem Umschlag.

Komfort und Unterhaltung: private Campingplätze

Private Campingplätze hingegen überzeugen häufig durch ihre sehr guten sanitären Einrichtungen. Neben Duschen und Waschmaschinen werden oft Pools, Spielplätze, Sportanlagen und Shops angeboten, zudem verfügen einige Plätze inzwischen sogar über ein kostenloses WLAN-Netz für die Besucher. Die Preise der Plätze variieren meist stark – je nach Service, Lage und Ausstattung bezahlen Sie zwischen 15 und 40 kanadische Dollar pro Nacht; umgerechnet sind das circa zehn bis 28 Euro.

Wenn Sie es gern etwas wilder hätten, können Sie ihr Wohnmobil auch kostenlos auf den „Wilderness Campgrounds“ der Nationalparks abstellen, allerdings benötigen Sie dafür ein „Camping-Permit“, das Sie in den Touristeninformationen und bei den Ranger-Stationen erhalten. Eine Übersicht über staatliche und private Campingplätze sowie Campgrounds in Westkanada, der beliebtesten Urlaubsregion des Landes, finden Sie hier. Wildes Camping außerhalb der offiziellen Plätze ist in den Nationalparks sowie in Großstädten strengstens verboten, auf öffentlichem Land können Sie sich hingegen in der Regel mit Ihrem Wohnmobil hinstellen, wo Sie möchten.

Achtung, Bären!

Ein paar Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie übrigens treffen, wenn sich der Campingplatz in der Nähe eines Bärenreviers befindet. So sollten Sie Essensreste, Tierfutter oder Kosmetik nicht über Nacht draußen stehen lassen und auch beim Erkunden der Umgebung nicht zu viel Lärm veranstalten – begegnen Sie doch einmal einem der pelzigen Gesellen, helfen „Bären-Glöckchen“ oder ein Anti-Bear-Spray zur Abschreckung.

Ersteller: abes verfasst am: 04.07.2014

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