Campingurlaub ohne Wohnmobil-Koller

Eine Reise mit dem Wohnmobil kann Fluch und Segen zugleich sein. Wer sich für ein Traumziel beispielsweise am Meer entschieden hat und wem das Wetter dann noch hold ist, der hat mit der Wahl des Wohnmobils sicherlich alles richtig gemacht. Schwierig wird es nur, wenn eine große Truppe verreisen möchte oder wenn das Wetter nicht mitspielt. Dann ist der Wohnmobil-Koller vorprogrammiert. Damit dies nicht passiert, helfen die folgenden Tipps.

Das Wohnmobil muss ausreichend groß dimensioniert sein.

Grundsätzlich muss das Wohnmobil-Modell an die Reisegruppe angepasst sein. Das kann mehrerlei bedeuten, denn: Jeder Mitreisende muss einen Reiseplatz mit Gurt haben und jeder Mitreisende braucht einen Schlafplatz. Wer indes so rechnet, dass der Nachwuchs im Teenie-Alter ohnehin im Zelt vor dem Wohnmobil schläft, macht einen eklatanten Fehler: Was, wenn es Strippen regnet und an eine Übernachtung im Zelt nicht zu denken ist? Oder was, wenn das Wetter nicht badetauglich ist die Eltern ständig mit dem Wohnmobil (und damit auch mit der Unterkunft des Nachwuchses) on Tour sind? Diese Gründe sind nur einige wenige, die dafür sprechen, dass ein Wohnmobil ausreichend groß dimensioniert sein sollte. Optionen gibt es dafür heutzutage ohnehin genug.

Klare Absprachen im Vorfeld.

Abbildung 1: Wer mit einer Gruppe verreist, von der ein Teil gerne in die Berge zum Wandern geht, ...

Abbildung 2: ... und der zweite Teil seinen Urlaub lieber am Strand verbringt, muss eine Kompromisslösung im Vorfeld gefunden werden, sonst wird der Urlaub zur Nervenprobe.

Natürlich ist eine Familie es in aller Regel gewohnt, gemeinsam zu verreisen. Anders sieht das allerdings bei den Kumpels aus, die zwar gerne stundenlang miteinander abhängen, allerdings nur selten einige Tage auf engem Raum zusammen verbringen. Klare Absprachen im Vorfeld helfen dabei, den Wohnmobil- oder Camping-Koller zu vermeiden. Das heißt: Wenn ein Roadtrip geplant ist, sollte die Route bereits im Vorfeld ungefähr abgesteckt sein. Dabei ist es insbesondere wichtig, so zu planen, dass für jeden einmal etwas dabei ist. Nur Kirchen zu besichtigen ist auf Dauer ebenso öde wie jede Shopping-Mall anzusteuern. Reden im Vorfeld verhindert hier Ärger.

Damit das Essen nicht zum Problem wird.

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, einen Camping-Urlaub anzuvisieren. Für die einen ist es das Gefühl von Freiheit und die Option, dort bleiben zu können, wo es einem gefällt. Für andere ist es indes auch ein Kostenfaktor, denn wer selbst kocht, spart sich mitunter in manchen Ländern den recht teuren Restaurantbesuch. Wer hier in der Gruppe gemeinsam verreist, sollte eben diesen Punkt ebenso im Vorfeld abklären wie die Tourenplanung. Nichts ist schlimmer, als wenn die eine Hälfte zweimal täglich ins Restaurant marschiert, während die andere Hälfte Dosen-Würstchen überm Lagerfeuer grillt.

Auch im Wohnmobil gibt’s eine Hausordnung.

Wer sich nicht für das Rundum-Sorglos-Paket im Hotel entscheidet, der muss sich auch dessen bewusst sein, dass ein Urlaub im Wohnmobil auch mit Pflichten verbunden ist. Durch das überschaubare Platzangebot ist es zwingend nötig, dass jeder Ordnung hält. Wer indes seine Klamotten dort liegen lässt, wo er sie ausgezogen hat, die Kaffeetassen (wie zuhause) in die Spüle stellt bis diese überquillt, der wird im Wohnmobil keinen glücklichen Urlaub verleben, denn: Der Schlendrian kann nicht lange walten, eben weil das Platzangebot begrenzt ist. Umso sinniger ist es hier, immer gleich Ordnung zu halten. Das hilft auch dabei, Ärger zu vermeiden.

Nicht ohne unseren Hund!

Abbildung 3: Natürlich darf der Familienhund auch im Urlaub nicht fehlen. Allerdings muss seine Reise im Wohnmobil gut geplant sein.

Handelt es sich um einen Familienhund, ist es natürlich ganz klar, dass eben dieser auch im Urlaub nicht fehlen darf. Wer trotzdem am Camping-Urlaub festhalten möchte und sich ein Wohnmobil leasen wird, der muss darauf achten, einen Anbieter zu finden, der dies auch zulässt. Nicht jede Wohnmobil-Agentur hat auch Fahrzeuge für Tierhalter im Angebot. Deswegen ist es sinnvoll, rechtzeitig mit der Planung des Urlaubs mit Haustier zu beginnen. Tipp: Dänemarks Westküste ist ein beliebtes Ziel für Hundebesitzer.

Die Wetterlagen-Planung überlässt nichts dem Zufall

Abbildung 4: Ein Plan B für den Worst Case - Regenwetter in der kleinen Hafenortschaft - hilft, um Frust zu vermeiden.

Wer auch wirklich gar nichts dem Zufall überlassen möchte, der kann sich bei der Planung der Reise für eine Alle-Wetterlagen-Planung entscheiden. Und das funktioniert so: Zunächst sollte der Blick auf eine Klimatabelle fallen, die eine Tendenz dazu vermuten lässt, wie das Wetter voraussichtlich zur gebuchten Zeit sein könnte. Nun wird bestimmt, was unternommen wird, wenn eben dieses geplante Wetter eintritt. Plan B zeigt dann auf, was unternommen wird, wenn das Wetter genau entgegengesetzt der Planung ist. Dabei gilt: Gegen Kälte hilft passende Kleidung, doch für den Fall, dass es länger als einen Tag regnet, sollten Möglichkeiten eruiert werden wie zum Beispiel ein Indoor-Spielplatz oder ein Hallenbad für die Kinder oder eine Shopping-Mall für die Freundinnen. Erlaubt ist, was gefällt. Erfahrungen jedoch zeigen, dass es immer besser ist, Optionen im Vorfeld zu betrachten, bevor mit (vom Wetter) mieser Laune ein Plan B für die Tagesgestaltung ausgedacht werden sollte.

 

 

Abbildung 1: pixabay.com © MemoryCatcher (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © MemoryCatcher (CC0 Public Domain)
Abbildung 3: pixabay.com © tassilo111 (CC0 Public Domain)
Abbildung 4: pixabay.com © WolfBlur (CC0 Public Domain)

 

 

Ersteller: abes verfasst am: 08.12.2016

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