wecamp.eu » Besuch auf der f.re.e 2011
Am Samstag, den 26. Februar entschlossen wir uns, auf die Free zu fahren. Also packten wir unsere drei Kinder (1,4,9) ins Auto und schon ging es nach München-Riem ins Messezentrum. Beim Parkplatz angekommen war erst einmal die Parkgebühr fällig. Als ADAC-Mitglied bekommt man dann noch ein wenig Ermäßigung beim Eintritt, aber insgesamt waren wir schon mal 30 € (plus Benzinkosten) los, bis wir überhaupt drin waren. Und wir hatten große Erwartungen
denn wir planen für zwei Reisen: Eine Rundfahrt durch Italien und eine Rundfahrt durch Schweden und Norwegen. Auch kleine Artikel wollten wir kaufen. Einen neuen Abfallbehälter (der letzte hatte die Schottlandreise letztes Jahr nicht überlebt), ein neues Melamin-Geschirr, irgendetwas zum Reinigen unseres Frischwassertanks, diverse weitere Kleinigkeiten, und wir wollten uns über eine günstige Markise informieren. Auch interessieren uns große Familien-Caravans, da wir ja fünf Personen sind.
Wirklich gut ist bei der f.re.e der Messekindergarten. Hier kann man seine Kinder kostenlos in einen separaten Bereich abgeben und nach gemütlichem Messerundgang wieder abholen. Entspannung ist da für alle garantiert. Verkäufer, Eltern und auch die Kinder profitieren von dieser Einrichtung, die mit engagiertem Personal und einer beachtlichen Ausstattung aufwartet.
Wie wir schon vorher im Internet erfahren konnten, hatte sich der Campingbereich leider auf eine einzige Halle reduziert. Wir kamen durch den Eingang Ost und gingen zunächst durch die "B"-Reihe Richtung Camping. In der ersten Halle war der Wassersport angesiedelt. Für uns nicht sonderlich interessant, da wir die benötigte Ausstattung haben und uns gerade nicht verändern wollen.
Nächste Halle „Mittelmeerländer“. Hier fanden wir den ein oder andern Campingplatz, aber die allermeisten Anbieter tummeln sich im Bereiche Adria oder Nord-Mittelitalien. Für die andere Hälfte war leidre nicht viel dabei. Kein Wunder, die meisten Besucher der f.re.e fahren wohl nicht weiter als 600-800 km in die Ferien.
Nun ging es endlich in die letzte „B“-Halle. Hier sollte das Camping zu Hause sein. Leider war der größte Teil mit Händlern bzw. Herstellen von Wohnmobilen gefüllt. In der für eine Messe angemessenen Größe gab es nur einen einzigen Zubehörshop mit Kleinteilen. Selbst Camping Berger hatte nur einen Ministand - eher zur Info. Wohnwagen waren wohl aufgrund der Platzverhältnisse nicht so stark vertreten. Einige kleine interessante Stände waren natürlich da, aber viele waren das nicht.
Auf dem Rückweg im „Rundgang“ durch die A-Hallen kamen wir durch die Halle A4 mit Mittel- und Osteuropa, Skandinavien, Fernreisen, Kreuzfahrten, Wassertourismus, A5 mit Bayern und Deutschland und A6 mit Fahrrädern und Zelten.
Überhaupt ließ sich der Eindruck nicht abschütteln, dass das Camping auf der f.re.e immer mehr zum Außenseiter wird. Reisen aller Art ist hier das Hauptthema geworden. Mit der ehemaligen CBR hat das jedenfalls nur noch sehrwenig zu tun.
Logo: Copyright Messe München GmbH
Quelle: selbst da gewesen
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