Herzlich Willkommen! » Besuch auf dem Legoland-Campingplatz
Zwei Tage im Legoland - das war unser Plan für eines der letzten Wochenenden. Wir hatten von dem neuen Angebot gelesen und uns den Platz bei unserem letzten Besuch auch schon angesehen. Der erste Eindruck war gut. Sauberes und gut strukturiertes Gelände mit einem Kinderspielplatz nahe der Rezeption. Also beschlossen wir, es einmal auszuprobieren. Da in Europa Ferienzeit ist, reservierte ich vorher einen Platz.
Dies ging problemlos übers Telefon und so konnten wir am Freitag bis 22 (!) Uhr anreisen. Wir waren um ca. 20 Uhr vor Ort und scheinbar die letzten, die anreisten. Schnell zur Anmeldung an die Rezeption. Hier bezahlt man gleich für die Tage, die man gedenkt zu bleiben. Ein Wegwerf-Karte für die Schranke bekommt man auch gleich. Dies alles erspart die lästige Abmeldung am Ende des Aufenthalts.
Nun suchten wir uns einen Platz. Und das war gar nicht so einfach. Der gesamte Platz war mit Besuchern aus dem In- und Ausland gut gefüllt. Schließlich fanden wie einen geeigneten Stellplatz. Die Parzellen sind ca. 75 qm groß und eher schlauchförmig, sodass man auch mit unserem Gespann, einem Renault Grand Espace (fast 5 Meter) und einem Bürstner 540TK (7,4 Meter) auch hintereinander parken kann. Viel aufzubauen war ja nicht. Gut erreichbar stehen Strom-Säulen zur Verfügung. Dieser ist inklusive. Kein Ablesen, kein Aufwand. Die Kinder erkundeten das Gelände und dabei fiel sofort auf, dass überall kleine Spielplätze sind. Auch eine Minigolfbahn kann man benutzten. Wichtiger für die Erwachsenen waren die beiden Sanitärgebäude. Sie sind neu und sehr angenehm gestaltet und machten einen sauberen Eindruck. Die Entsorgungsstation ist einfach zu erreichen.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen brauchte man nur dem Strom über den separaten Weg zu der Rückseite des Legolands zu folgen. Über einen liebevoll gestalteten Weg kommt man zu einer kleinen Schrankanlage und ist – Schwupps – mittendrin. Am Abend kommt man über den gleichen Weg wieder zurück.
Am Sonntag probierten wir das Angebot mit dem Frühstücksbuffet aus. Mit drei (zwei zahlenden) Kindern und zwei Erwachsenen gar nicht so günstig, aber es wurde ständig nachgelegt. Danach muss man den Platz bis 11 Uhr verlassen haben. Man bekommt eine Karte für einen kostenlosen Stellplatz für Wohnmobile oder Wohnwagengespanne direkt vor dem Legoland für den Tag.
Das lustigstes Erlebnis hatten wir im Legoland an diesem Wochenende übrigens in der Hipp-Baby-Station. Da waren wir mit unserem jüngsten Kind zum Essen und Windeln wechseln. Dann kam eine Familie mit ziemlich großen Kindern (mindestens 10 Jahre) herein. Sie kauften sich jeweils für einen Euro eine Baby-Mahlzeit. Als die Kinder sagten, dass sie nicht immer diese Menüs essen wollten, meinten die Eltern , dass sie gar nicht wüssten, was das solle, denn das Essen wäre doch sehr gut.
Insgesamt war es ein recht schönes Wochenende. Der Campingplatz ist ruhig gelegen und bietet viel fürs Geld. Die Preise sind moderat. Alles in Allem sehr zu empfehlen!
Bilder: Legoland homepage und eigene
Quelle: selbst da gewesen
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